Bücherwürmer

 

Bücherwürmer sind verfressen

werden niemals satt

verschlingen Blatt um Blatt

bekommen nie genug

inhalieren Buchstaben, ganze Welten

blättern sich die Finger wund

im Tunnel der Gefühle

 leiden schlaflos in den Nächten

denn sie können es nicht lassen

der Sog der Geschichten reisst sie in Abgründe

katapultiert in schwindelerregende Höhen

Was wäre ihr Leben ohne Literatur?

Ein Graus des Hungerns

Verwildern der Gedanken

und Sturz in bodenlose Verzweiflung!



5 Gedanken zu „Bücherwürmer“

  1. Toni sagt:

    die welt wird immer wärmer, sie wird auch immer ärmer, mami-papi-tochter-sohn, kaum auf der erde-auf whatsapp schon, per emoi wird jetzt kommuniziert, und die sprache? die verliert, am bildschirm liest man kaum drei zeilem, im blog mag keiner lang verweilen, sind wir da noch informiert, oder von fakenews total angeschmiert? lieber die Zeitung in der Hand, ein Buch gefüllt bis an den Rand, ist nicht batteriebetrieben, macht aber glücklich und zufrieden,

    1. Manuela Gebert sagt:

      Einfach herrlich Deine Poesie, schön zu lesen und auf den Punkt gebracht!
      Danke für Deine Zeilen Toni

  2. Ami Müller sagt:

    Da schreibt eine Selbstbetroffene 😉

    1. Manuela Gebert sagt:

      So ist es!!

  3. Kathleen sagt:

    Wahre Worte, meine Rückzugsmomente in der Badewanne oder den Ferien am Strand geniesse ich am liebsten mit einem Buch in der Hand, nur für mich. Im normalen Alltag sind es vor allem Kinderbücher die die Kinder so gern vorgelesen bekommen. Ein Leben ohne Bücher wäre nur halb so phantasievoll.

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