Vom Wasser predigen und Wein trinken

 

Vom Grün wählen und SUV fahren

 

Von Negativzinsen und Boni-Exzessen

 

Vom Splitter im fremden und Balken im eigenen Auge

 

Vom Justizminister sein und sich bestechen lassen

 

Vom Willen Gottes für die Gläubigen und dem eigenen Gutdünken für den Klerus

 

Vom gebildeten Rechtsprofessor und seinem ahnungslos-blauäugigen Spesensignieren

 

Vom politisch gegen Schwarzarbeit kämpfen und daheim illegal Reinigungskräfte engagieren

 

Vom faktenlosen Regieren und Ignorieren des Souveräns

 

Vom Wasser predigen und Wein trinken

 

 

Vom gewöhnlichen Widersinn und dem dennoch, das man ihm entgegenhalten kann

 

 



2 Gedanken zu „Vom Wasser predigen und Wein trinken“

  1. Toni sagt:

    Genau. Die Liste liesse sich endlos verlängern. Deshalb lieber etwas mehr Wein trinken. Ohne zu predigen. Seneca lehrt uns zu intervenieren/sich engagieren, wo etwas auszurichten ist-beim homo sapiens dann wohl eher nicht. Und sonst einfach zu geniessen. Prost.

    1. Manuela Gebert sagt:

      Recht hast Du, Wein trinken und an einen weiteren Ausspruch von Seneca denken: de brevitate vitae. Öffne eine Flasche Silentium Primitivo di Manduria und wenn der nicht reicht, noch ein wenig senza parole… In vino veritas, salute!

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